Wie werde ich glücklich? Was dir niemand über Prägung erzählt hat

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wie du wirklich glücklich wirst, darüber spreche ich im heutigen Video und bleib aber auf jeden Fall bis zum Ende dran.

00:00:08: Denn dort gibt es auf jeden fall noch einen ganz besonderen Hinweis!

00:00:12: Und jetzt viel Spaß bei der neuen Folge.

00:00:15: Herzlich Willkommen zu Sein Mal Anders Podcast.

00:00:18: Mein Name ist Dirk Vormer und ich heiße dir heute wieder recht herzlich zu dieser Podcastfolge willkommen.

00:00:23: Ich will doch nur... glücklich sein.

00:00:27: Das sind Kommentare.

00:00:28: oder in die Richtung gehen viele Kommentare, die ich oftmals lese oder wenn ich mal Fragen bekomme dann steht da aufzuführen wie werde ich glücklich?

00:00:39: Und eine sehr einfache Frage.

00:00:42: aber die Antwort ist vielleicht etwas komplexer und deswegen mache ich heute eine Podcastfolge drüber denn ich möchte hier unterschiedliche Ebenen beleuchten die vielleicht manchmal für dich unsichtbar sind oder so klar sind, dass sie vielleicht dann doch nicht klar sind.

00:01:04: Also unbewusst bei dir ablaufen und wir wollen halt so ein bisschen tiefer schauen und schauen wie formt sich deine Realität?

00:01:17: Warum erlebst du dich vielleicht nicht als glücklich, als zufrieden, als in dir ruhen?

00:01:24: Und wo gäbe es vielleicht einen Ansatzpunkt, ohne in die Selbstoptimierungs- oder Stressfalle zu tappen?

00:01:37: Wenn du willst, checkt da auch gerne mal mein kostenloses Mini Booklet.

00:01:42: Mein mini eBook aus!

00:01:45: Dazu findest du natürlich mehr unter diesem Video beziehungsweise in der Podcast Beschreibung.

00:01:51: Also tauchen wir direkt einmal ein Ja, es gibt natürlich sowas wie gesellschaftliche Prägung.

00:01:58: Also bevor du denken konntest im Mutter-Live begann natürlich schon so was wie eine epigenetische Prägungen also seine Gene wurden festgelegt mit der Erzeugung dann welche Gene aktiviert werden die Steuerung der Gene in den Zellen das ist die sogenannte Epigenetik.

00:02:20: Das heißt da findet etwa statt Der emotionale Zustand in der Beziehung deiner Eltern oder wie es deiner Mutter ging, auch das hat sich natürlich schon ausgewirkt.

00:02:32: Sodass du nicht als unbeschriebenes Blatt auf diese Welt gekommen bist sondern da schon ganz viel passiert war.

00:02:41: und sobald wir dann hier das Licht der Welt erblicken, passiert natürlich ganz ganz viele Themen Das was wir Erziehungen nennen und Beziehungsarbeit Und da kann sehr, sehr viel richtig laufen.

00:02:57: Es können aber auch einfach Dinge irgendwie falsch laufen was so diesen Beziehungsrahmen angeht.

00:03:03: Wenn du da Interesse hast mit mir vielleicht ob bei dir mal hinzuschauen Thema Namen also Erforschung Was ja dem glücklich sein vielleicht noch im Wege steht dann melde dich natürlich gerne für mehr Informationen.

00:03:18: Also wir haben jetzt hier das thema dass du natürlich geprägt wirst über die Beziehung, über das was deine Eltern dir mitgeben an gesellschaftlichen Werten.

00:03:30: Jetzt sind natürlich diese Werte und Normen nicht universell.

00:03:36: also es in Deutschland gibt zum Beispiel sowas wie Pünktlichkeit ist eine Punkt und dass die Pünklichkeit vielleicht Anerkennung bringt.

00:03:50: dann gibt es vielleicht andere Dinge, die vielleicht nicht so gerne gesehen sind.

00:03:56: Dass man sich vielleicht in der Außenorientierung an den Nachbarn orientiert.

00:04:02: Wann ist Mittagsruhe?

00:04:03: Wann is nicht Mittagsluhr?

00:04:04: Aber das ist sozusagen nichts was universelles oder globales.

00:04:08: und du merkst dann auch schon als Kind wenn ich mich auf eine bestimmte Art und Weise verhalte oder etwas tue, dann bekomme ich dafür Anerkennung dann bekomme ich vielleicht sogar eine Belohnung.

00:04:22: Und auf der anderen Seite bekomme Ich vielleicht eine Bestrafung, wenn ich etwas nicht richtig oder falsch mache im Rahmen meiner Beziehung zu den Eltern oder vielleicht im Bildungskontext.

00:04:36: All das ist jetzt sicherlich nichts Neues aber wichtig zu erkennen ist dass all das natürlich Auswirkungen hat und daraus entstehen dann sogenannte Glaubenssätze also Glaubenzsätze was richtig was falsch ist.

00:04:52: Und dann kommen wir zum Beispiel in die Schule und dann gibt es sowas wie Klassenarbeiten, Tests oder so... ...und dann gibt das z.B.

00:05:00: eine Schülerin, die mit einer Eins nach Hause kommt und dafür strahlende begeisterte Gesichter erntet und ganz viel Lob und Anerkennung.

00:05:09: Dann kommt vielleicht ein Kind nach Hause und hat ebenfalls eine Eins und hört da nur ein kurzes Knappes.

00:05:16: So ist das richtig!

00:05:17: Das habe ich erwartet Und hier haben wir ein Beispiel, dass wir eine gute Note haben.

00:05:24: Eigentlich also eine gute Leistung und es wurde bescheinigt von der Schule aber in der Kernfamilie unterschiedlich darauf reagiert wird was zu unterschiedlichen Verhaltensmustern bei den Kindern führen kann.

00:05:38: zum beispiel nämlich das ich bekomme die gute note dafür bekommt mich anerkennung im ersten beispiel und dem zweiten beispiel eine gute note reicht allein nicht aus.

00:05:50: Bei schlechten Noten, also schlecht schulischen Leistungen oder die so bewertet wurden gibt es natürlich auch noch ganz viele andere Reaktionen.

00:05:59: Es gibt bei einzelnen natürlich noch viel mehr Reaktion.

00:06:02: Ich bring dir nur dieses Beispiel dass wir alle mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen groß geworden sind und unterschiedlich interleialisiert haben wie sich Leistung in der Kernfamilie auswirkt und was das für Konsequenzen hat.

00:06:25: Das ist dann etwas, was vielleicht einfach so, ja so läuft das Leben halt!

00:06:32: Und es ist wichtig zu erkennen dass wir aus diesen Mustern natürlich auch wieder aussteigen können weil sie eben nicht eine universelle Wahrheit, also wir können die Dinge auch anders machen.

00:06:47: Also Beispiel wenn jemand eben vielleicht nicht in Deutschland aufhängt sondern in Botswana dann ist es vielleicht ein ganz anderes Wertesystem oder gesellschaftliches Betriebsklima als vielleicht in Argentinien oder China oder halt wie gesagt bei uns in Deutschland.

00:07:06: In vielen afrikanischen Ländern ist oft nochmals so dass der Dieses Ubuntu-Prinzip, was auch die Linusrechner haben.

00:07:18: Dass der Wert sozusagen eher im Sinne der Gemeinschaft definiert wird einer Person und nicht individuell.

00:07:26: ob ich extrem erfolgreich oder werte oder besitz angehäuft habe wie das ja vielleicht oftmals bei uns in Deutschland ist Lateinamerikanische Ländern ist oftmals diese Lebensfreude noch viel größer und hat einen viel höheren Stellenwert.

00:07:43: Und China als kommunistisches Land oder zumindest sehr geprägt, dort ist es vielleicht nochmal ganz anders weil hier Freiheitswerte das was für uns völlig normal ist dass man wählen kann auch wenn man vielleicht mit den Möglichkeiten nicht so zufrieden ist aber dass das überhaupt möglich ist.

00:08:03: Und ja, in China ist das natürlich dann nochmal anders.

00:08:07: und da gibt es auch sowas was im asiatischen Raum auch relativ weitverbreitet.

00:08:10: So dieses Thema Gesichtswaren nach außen einen guten Scheinwaren und familiären Verpflichtungen nachkommen.

00:08:18: Das ist super weit verbreitet.

00:08:20: Du siehst also Es gibt der total unterschiedliche Werte die uns Überalltags erleben letztendlich, sei es im schulischen oder außerschulischen irgendwie vermittelt werden.

00:08:34: Und das ist so jetzt der allgemeine Weg sozusagen durch die Beziehungsinstanzen und die Bildungsinstanzen wo wir ganz nebenbei bestimmte Werte, bestimmte Glaubenssätze und Verhaltensweisen mitgegeben bekommen.

00:09:05: Das ist also kein Naturgesetz.

00:09:07: Jetzt kommt die individuelle Ebene, ich habe das eben schon mal kurz auch angedeutet.

00:09:12: Und die individuelle Ebene ist dann vielleicht noch viel mehr geprägt von der Kernfamilie.

00:09:19: Also was passiert in der Kern-Familien?

00:09:23: und was begegnet mir da, dass ich mich gut genug sozusagen entwickeln kann.

00:09:28: Und dieses Gut genug ist wirklich ein entscheidender Punkt, das es eben nicht darum geht eine perfekte Kindheit zu haben oder eine perfette Entwicklung zu haben – oder immer der beste Schüler oder Schülerin zu sein und der beste Student mit dem besten Abfall, sondern es ist letztendlich ein Prozess der Selbstfindung.

00:09:48: Man spricht ja nicht umsonst auch von der Abnabelung vom Elternhaus, sondern dass wir lernen auf eigenen Beinen zu stehen.

00:09:59: Und hier kommen uns natürlich manchmal auch die Überleben-Strukturen der Eltern in die Quere Denn unsere Eltern sind ja genauso wie ich das eben für uns erläutert habe eben auch kein unbeschriebenes Blatt denn sie haben auch Vorfahren und auch Erlebensgeschichten.

00:10:15: Also da passiert ganz ganz viel.

00:10:19: Und diese Prägung, die du dann halt bekommst aufgrund der Überlebensstile deiner Eltern aufgrund dem was deine Eltern ja anwenden.

00:10:30: Ich komme jetzt zum Beispiel aus einer Familie da war es selbstverständlich am Wochenende auf den Tennisplatz zu gehen und eben nicht ins Musikkonzert oder in Zoo oder ins Theater oder so was also da sehr sportlastig aufgewachsen und das ist für mich eine Form von Realität geworden.

00:10:49: Und je nachdem wie das Beziehungskonstrukt oder die Beziehungen zur Kernfamilie dann laufen, kommt es oftmals in der Pubertät natürlich zu einer klaren Abgrenzung.

00:11:03: auch das denke ich mal ist völlig normal.

00:11:06: so etwas wie eine Trotzphase ist aber auch kein Muss.

00:11:10: Zwar schon wenn man jetzt wieder ein bisschen tiefer eintaucht.

00:11:13: aufgrund des Überlebensstils den Ich etabliert habe lag es mir völlig fremd eine Gegenposition einzunehmen, also in der Trotzphase zu kommen.

00:11:23: Weil das meinem eigentlichen Überlebenstil völlig konträr gewesen wäre.

00:11:26: Nämlich das Einschwing und das vorauseilenden Gehorsamlernis.

00:11:31: jetzt mal des voraus eilenden Dinge erledigen so.

00:11:37: Also wir haben die gesellschaftliche Prägung Wir haben die individuelle Prägungen Und da kommt es oftmals ja, so zu Verklebungen.

00:11:49: Also wir entwickeln Verhaltensmusterverhaltensstrukturen die und das ist ganz wichtig immer für uns die bestmöglichen Entscheidungen waren.

00:12:04: also was meine ich damit?

00:12:07: auch wenn wir manchmal blöde Entscheidungen getroffen haben dann war es in der Situation die Bestmögliche uns zur Verfügung stehende Entscheidung.

00:12:16: deswegen dürfen wir auch mitgefühlt, mit uns selber haben.

00:12:20: Wenn wir vielleicht mal Dinge getan haben oder so oder Dinge tun nach wie vor das kann sowas wie Doomscrolling oder Prokrastination in jeglicher Form sein oder aggressiver Sprachgebrauch oder oder.

00:12:37: oder.

00:12:39: Das ist einfach oftmals dass wir uns nicht besser zu helfen wissen.

00:12:45: Und natürlich haben wir dann auch noch viel aus der Jugendzeit, wo wir dann irgendwie Zugehörigkeit erleben wollten und so weiter und so fort.

00:12:53: Aber diese Verklebung, dahin wollte ich wieder zurückkommen, ist es halt die wir auseinander bringen dürfen.

00:13:00: Was ist octruiert?

00:13:03: Also was wurde mir aufgedrückt an gesellschaftlichen Normenwerten, die gar nicht meins widerspiegeln?

00:13:11: Was hat mir meine Eltern vielleicht mitgegeben Und in welche Richtung haben die mich vielleicht geschubst?

00:13:19: in Anführungszeichen, in denen ich gar nicht wollte?

00:13:21: Welche Überlebensstrategien habe ich für mich etabliert, die sozusagen im Erwachsenenleben immer noch wirken.

00:13:34: Das ist das was herauszufinden gilt.

00:13:40: Wo in deinem erwachsenen Leben rutscht du in das Kindsbewusstsein zurück.

00:13:48: Das heißt, oder was meine ich damit?

00:13:50: Dass du als gestandene Mann, gestandende Frau da stehst und dann kommt dir sowas in den Kopf wie... Oh Scheiße!

00:14:01: Wo ist der Erwachsener, der sich jetzt kümmert?

00:14:04: Oder du wieder kein Wort rauskriegst oder dich wieder runter machen lässt?

00:14:11: Das ist ein ganz klares Zeichen dafür, dass du eben nicht in deiner Erwachsenenkraft bist mit deinen Kompetenzen und Fähigkeiten die du ja sicherlich hast.

00:14:20: Sondern das du wieder ins kindliche Bewusstsein zurück gerutscht bist und auf deine Überlebensstrategien aus der Kindheit zurück greifst und diese wieder anwendest für eine Situation im erwachsenen Leben.

00:14:35: Und das ist oftmals meistens ich sage es mal ausschließlich kontraproduktiv.

00:14:42: Das ist nicht hilfreich!

00:14:44: So, jetzt wollen wir aber den Bogen spannen oder spann ich dem Bogen hinzu?

00:14:50: Ja wie werde ich denn jetzt glücklich und... Wir sind alle unterschiedlich.

00:14:56: Wir sind an unterschiedlichen Punkten auf dieser Planeten groß geworden.

00:15:00: Wir haben unterschiedliche Startbedingungen gehabt.

00:15:03: Kommen eventuell aus reichen Familien, aus armen Familien, Aus einer schlagenden Familie, aus Vernachlässigung was weiß ich oder überprotektive Familien.

00:15:14: All das ist möglich und ein wichtiger Schritt, oder der mit würde ich sagen wichtigste Schritt ist.

00:15:22: egal wie mein Kontext oder meine Vergangenheit war Und als gutes Beispiel fällt mir natürlich immer da Mandela ein dass man auf dem Weg zu inneren Zufriedenheit und zum glücklichen Leben sich frei machen sollte von den äußeren Umständen.

00:15:44: Umandela ist natürlich ein krasses Beispiel.

00:15:47: Es gibt sogar noch krasere Beispiele, wie ich finde also von Holocaust-Überlebenden die von freudigen Momenten trotz der Gräueltaten immer und immer wieder berichtet haben Und die auch nur überlebt haben weil sie eben diese innere Stärke diesen inneren Kompass hatten ist unabhängig oder das kann man unabhängig erreichen von den äußeren Zuständen.

00:16:20: Von den Nummern auf deinem Konto, von den Gegenständen in deinem Haus, von dem Beziehungen die du hast oder die du nicht hast.

00:16:30: und das ist sozusagen der große große Schritt.

00:16:34: und das wäre die einfach und sehr reduzierte Antwort wenn ich sie auf eine oder wenige Sätze zu runterbrechen sollte.

00:16:43: Begebe dich auf den Weg zur inneren Zufriedenheit und Stabilität, um glücklich zu werden.

00:16:50: Und sei halt nicht so viel in dieser Außenorientierung unterwegs sondern ich glaube im Tempel von Delphi ist es der große Spruch erkenne Dich selbst.

00:17:11: Das ist das, was so schwer ist.

00:17:14: Wenn wir überlegen, was da alles an Prägung und auf uns eingeflossen ist innerhalb dieses erwachsen werden Prozesses umso schwieriger.

00:17:27: es ist sozusagen sich selber zu erkennen.

00:17:29: aber ich finde Es ist eine lohnenswerte Reise sich auf den Weg zu sich selbst zu machen.

00:17:37: Und ja, lass mich gerne mal wissen wo du vielleicht das letzte Mal so eine richtige Selbsterkenntnis hattest.

00:17:42: Wo es so richtig Klick gemacht hast, wo du zu dir oder bei dir angekommen bist.

00:17:47: Das würde ich wirklich mal interessieren weil manchmal sind die ja wirklich so subtil und so klein.

00:17:54: Lass mich das gerne wissen!

00:17:57: Also wenn du Interesse hast dich da auch noch weiter auf den Weg zu begeben dann check auch wie gesagt gerne mal mein kleines mini PDF aus.

00:18:05: Und ansonsten würde ich sagen, wir hören uns in der nächsten Podcastfolge wieder.

00:18:12: Bis dahin alles Gute!

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