Gefangen im eigenen Kopf

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: In der heutigen Podcast-Folge geht es um dein Gefängnis.

00:00:04: Es geht um mein Gefängnis, wie wir uns oftmals ein Gefängnes erbauen und wie wir daraus kommen können.

00:00:10: Zudem spreche ich über meine letzten neun bis zwölf Monate.

00:00:15: was ist geblieben?

00:00:16: Was ist neu?

00:00:17: Was erwartet dich?

00:00:18: Ich wünsche dir ganz viel Freude bei dieser Folge!

00:00:22: Herzlich willkommen beim Sein mal anders Podcast ankommen bei dir.

00:00:29: Ja, ein knappes Jahr oder elf Monate gab es jetzt von mir nicht wirklich viel zu hören.

00:00:37: Und das hatte viele Gründe und unter anderem war ich zu Beginn des Jahres drei Monate im Ausland.

00:00:45: Ich hatte viel zu tun, hatte viel Arbeit und dann habe ich das Podcast hinten angestellt.

00:00:51: was aber irgendwie noch wichtiger war so mein eigentlicher persönlicher Prozess Und normalerweise habe ich die ja auch in diesen Podcast-Folgen immer so ein bisschen auf dem Laufenden gehalten, was gerade bei mir los ist.

00:01:08: Irgendwie hatte es sich aber nicht mehr so stimmig nach den Podcasten oder nicht mehr richtig angefühlt irgendwie zu Podcasten und ich will das jetzt versuchen, so in dieser Folge etwas rauszuarbeiten, was so in den letzten sechs bis zwölf Monaten los war.

00:01:29: Das ist natürlich wie eigentlich immer, lag es jetzt nicht irgendwie an den äußeren Dingen.

00:01:33: Sondern es waren halt eher so die Dinge, die in mir lebendig waren also die klassischen inneren Prozesse.

00:01:39: Bevor ich aber etwas näher darauf eingehen will und dir versuche zu sagen was jetzt auch aktuell ansteht, was als nächstes bei mir passieren wird möchte ich eine kleine Geschichte erzählen so um die Zwei-Tausendzehner Jahre, ja in solchen Ausbildungsinhalten Gunter Schmidt so zugehört hat und er hatte mal wieder einen seiner unnachahmlichen Monologe vorgeführt.

00:02:13: Wer übrigens Gunther Schmidt besser kennenlernt mag, da empfehle ich das Interview oder das Gespräch im Hotel Matze also im Podcast von Matze Hilscher.

00:02:23: sehr, sehr cooles Gespräch Thema Gunter Schmidt.

00:02:26: Auf jeden Fall hat der Gunterschmidt damals so ein bisschen was erzählt zum... Das hat so sinngemäß gesagt und ich hoffe dass wir in zehn Jahren ganz anders mit Menschen arbeiten und ganz andere Dinge auch ins Licht des Scheinwerfers rücken wollen.

00:02:45: Und damals hat mich das irgendwie verwirrt Oder es hat mich irritiert oder ich fand das irgendwie doof.

00:02:54: Und heute habe ich das ganz klar, warum ich das so doof fand?

00:02:57: weil ich damals auch an einem Punkt war wo ich gesagt habe ich möchte diese eine Methode oder diesen einen Weg der mich dahin bringt glücklich und zufrieden zu sein Der mir hilft in Verbindung mit mir um mit anderen zu treten und dem er hilft anzukommen was ich glaube, ich damals auch gar nicht wahrhaben wollte dass das leben so nicht funktioniert.

00:03:28: also jetzt mal theoretisch gesagt selbst wenn ich sagen mit all dem was mir in meinem leben passiert ist hier und heute aufgeräumt haben das durch lebt habe durch arbeitet dann kommt trotzdem noch immer wieder etwas neues alles gar nicht dramatisch.

00:03:46: nur es ist halt nicht das Leben sozusagen sondern es ist einfach Das Leben schreitet voran und es lässt sich halt nicht in irgendeine Methode oder ein Schema, oder sonst irgendwas packen.

00:04:00: Und der Spruch... Ich glaube John Lenn hat ihn, ich glaube er ist nicht von John Lennen aber John Lenne hat den glaube ich weltberühmt gemacht.

00:04:09: Das Leben ist das was passiert während du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen oder Plänen zu schmieden wie das Leben sein sollte.

00:04:23: ein bisschen vergessen hatte, dass das so halt nicht funktioniert.

00:04:27: Und da gibt es natürlich ganz viele Gründe warum das so ist als unbewusste Prozesse immer schneller greifen als bewusste, das etablierte neuronale Netzwerke natürlich leichter und schneller mit Feuern als neue, dass wir und jeder von uns eine Identitätsbegriffe sich hat also so einen Ich definiert hat und was dazugehört.

00:04:50: im körperlichen erleben haben wir das auch ganz klar.

00:04:53: was ist es?

00:04:53: und natürlich auch im mentalen zustand also und dass versuchen wir natürlich aufrecht zu erhalten weil is so lapidar oder so simplifiziert oder vereinfacht wie das vielleicht klingen mag, weil uns bis zum jetzigen moment einfach das überleben gesichert hat.

00:05:16: Und was resultiert daraus?

00:05:19: landen vielleicht im hamsterrad und ein hamsterrat sieht bei jedem anders aus.

00:05:25: das kann eine klassische leereleiter sein dass kann das normale also dann für den normalen fall die milie leben sein oder sonst irgendeine form von von alltag.

00:05:36: was mir also in den letzten monaten immer mehr klar geworden ist war so dieses dass ich mir ja, dass ich mich irgendwie auch so ein eigenes gefängnis gebaut habe und dass das ein Spiegel ist meines inneren Gefängnisses.

00:05:54: Also weil jetzt objektiv betrachtet war bei mir ja super viel schön, also ich habe ganz tolle Menschen um mich für ein gutes Leben meine Arbeit macht mir Spaß!

00:06:09: Ich hab Annehmlichkeiten aber es war eine Art von Gefängnis.

00:06:17: Und genau wie die Gunther Schmidt damals formuliert hat Dass er diese Hoffnung formuliert hat, dass sich das alles irgendwie weiterentwickelt.

00:06:25: Zumindest interpretiere ich es heute so und dass er hofft dementsprechend auch die Arbeit mit den Menschen für die Menschen anders sein wird.

00:06:33: Genauso habe ich sozusagen auch das was ich gemacht habe und mache auf den Prüfstand gestellt.

00:06:40: Und was erst mal aus ein bisschen dazu führte, dass da eine innere Sprachlosigkeit auch entstand also gar nicht zu wissen möchte ich vielleicht auch nach außen kommunizieren.

00:06:54: Was möchte überhaupt gesagt werden?

00:06:56: Welche Relevanz hat das gesagt?

00:06:59: und vielleicht klingt es alles gerade noch so ein bisschen kryptisch, aber ich werde da in den nächsten Folgen einfach mehr darauf eingehen was ich da vielleicht konkret meine oder wie sich das dann de facto auf mein Leben und meine Situation ausgewirkt hat.

00:07:19: Und vor allem natürlich, was du davon vielleicht für dich lernen kannst und für dich mitnehmen kannst.

00:07:27: Denn ja ich habe meine Sprache zurückgefunden nicht nur im inneren Dialog sondern auch im äußeren und bin nach wie vor happy und froh dass sich das teilen kann und dass da glaube ich ganz viel Wert drin steckt.

00:07:44: aber es ist natürlich auch vor allem für Dich Soll es ja ein Sprungenbrett sein oder einen Wegweiser vielleicht.

00:07:57: Also da war diese Unklarheit und jetzt habe ich wieder mehr Klarheit und das was in meinem Kopf ist, also das Ego der Quatsche hier oben die Stimme die die ganze Zeit mit mir redet Der Horst den nach dem was welchem Begriff du dafür gefunden hast.

00:08:19: Der hat natürlich versucht sich weiterhin zu profilieren mit seinen Worten und seinen Inhalten, aber mir ist jetzt im Inneren klarer geworden was ich eigentlich wirklich reingeben möchte.

00:08:38: Und was für mich noch einen größeren Wert bekommen hat in der Arbeit mit mir selbst.

00:08:50: Und ich habe diesen Perspektivwechsel, den ich auch immer mal wieder reingebe wenn man irgendwie feststeckt eine andere Perspektive einzahlen.

00:09:00: und den hab' ich halt mal wieder vollzogen und deswegen war klar es ist Zeit für was Neues aber nicht komplett.

00:09:10: also es gibt auch Vertreute Vertrautes Neues zum Beispiel Namen Eine Ausbildung, die ich durchlaufe.

00:09:22: Wo man einfach noch mal ein anderes Art von Beziehung eingeht und erlebt wo wir es uns noch leichter gemacht wird in Verbindung zu treten Was vielleicht auch nur ist eine noch stärkere Blick auf das Thema Gefühlswelt Und dass aktuelle erleben in der Gegenwart Und andere Dinge sind geblieben.

00:09:44: Geblieben sind Die Qualität des hier und jetzt die Bedeutung unserer Atmung, achtsamkeitsbasiertes Erleben.

00:09:54: All das ist sicherlich auch geblieben.

00:09:58: und was aber glaube ich irgendwie so der zentralste Punkt ist, der irgendwie neu dazugekommen ist oder der nochmal klarer geworden ist?

00:10:07: Und wo ich glaube ich auch manchmal einfach so ein Fragezeichen drin hatte... Und was sozusagen auch viel als Rückmeldung von Kunden kommt, die sagen so.

00:10:17: Boah ich will gar nicht immer irgendwie mehr tun oder noch etwas tun.

00:10:23: und dieses ist etwas wo du merken wirst, wo ich dich permanent werde versuchen oder versuchen möchte mit dir da Kontakt aufzunehmen und sie fragen so gibt es gerade hier etwas zu tun?

00:10:39: Gibt es gerade mehr zu tun?

00:10:41: Was gibt es zu tun?

00:10:43: denn Ich möchte verstärkt auch einen kleinen Beitrag leisten, diese Welle der Selbstoptimierung ein bisschen langsamer oder nicht so hochschlagen zu lassen oder zu stoppen.

00:10:57: Denn das ist mir noch bewusster als vielleicht vorher schon... dass es hier nicht um Selbstoptimierung geht und das Permanente sich besser machen und das permanente tun.

00:11:09: Denn das führt zu mehr Stress, zu mehr Müdigkeit, zu viel Trennung, zu dir und zu anderen Und eigentlich wünschen wir uns ja Verbindung zu uns selbst und zu anderem.

00:11:20: So!

00:11:22: Dazu habe ich auch schon mal ein kleines Mini-PDF erstellt.

00:11:25: Wenn du also Lust hast kannst du dir das kostenlos herunterladen.

00:11:29: Link dazu findest Du in den Shownote.

00:11:33: Also wenn du Lust darauf hast, auch mehr mit dir in Kontakt zu kommen und wirklich zu schauen was bei dir lebendig ist.

00:11:43: Und das erforschen magst, was dir dann noch im Wege steht deiner Befreiung und was dich vielleicht noch im Inneren Gefängnis hält und was dir da ein weh gestellt Dann folge mir natürlich gerne hier wieder in diesem Podcast, ladet den Mini-Kurs herunter Kontaktiere mich oder lass irgendwo auf meinen Kanälen ein Abo da und wir hören uns in der nächsten Folge.

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